prokrastinationsschimmel
warum schiebt man so gerne sachen auf? protokolle und zusammenfassungen schreiben sich bekanntlich am besten direkt nach der arbeit, wenn die inhalte noch frisch im kopf sind. trotzdem hab ich wieder übers wochenende damit gewartet- könnte mich ja von diversen sozialen und internet-aktivitäten abhalten, hab ja erst in 3 wochen deadline, etc etc, wirklich triftige gründe fürs verschieben fallen mir trotz nachdenken nicht ein- es wäre sich leicht ausgegangen wenigstens zu beginnen. bzw merke ich, dass mich nicht selbst belügen kann, sondern nur schlechtes gewissen mit mir rumschleppe. es lässt sich zwar schön verdrängen und übertünchen, aber schimmel ist hartnäckig und selbst wenn man dreimal drübermalt kommt er immer wieder zum vorschein bis er endgültig beseitigt wird. jetzt hab ich mich ENDLICH an die arbeit gemacht und nach der hälfte schreibe ich diesen post. brav liegen die unterlagen vor mir, doch das internet lockt mit seinen schier endlosen weiten und zeitverschwenderischen möglichkeiten. wie kann ich öfter widerstehen? mich besser auf die in der realität stattfindenden ereignisse konzentrieren? erstmal weitermachen und ausblenden üben.
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