10.3.13

FITNESS

nichts liegt mir ferner, als mir zu neujahr tausend dinge vorzunehmen. das risiko, nach 2 wochen alles über den haufen zu schmeißen, ist bei mir einfach zu hoch. nichtsdestotrotz habe ich dieses jahr angefangen, meinen faulen hintern zu heben und mich sportlich zu betätigen. wenn man bedenkt, wie lange ich nach dem motto "sport ist mord" gelebt habe, schon eine ganz schöne leistung, dass die motivation noch immer anhält! (bitte noch ganz lange...) von den insgeheimen gedanken: "ja wär schon gut, was zu machen", "vielleicht mal laufen gehen oder so" oder "dieses semester mach ich mindestens einen usi-kurs" (anm.: usi=universitätssportinstitut), zum tatsächlichen in körperliche aktion treten meinerseits hats doch ganz schön lang gedauert. (ausprobieren zählt natürlich nicht, es gilt, eine sache über längere zeit konsequent durchzuziehen!) nicht zuletzt habe ich eine wahre sportskanone zum freund, da wächst dann die bereitschaft, etwas für den eigenen körper zu tun, nochmal ein stück an, wenn man mitkriegt was man nicht alles machen könnte.
also habe ich begonnen, mit meinem eigenen körpergewicht zu trainieren. dazu ist weder eine fitnesscenter-mitgliedschaft, noch massenweise equipment nötig. alles was man braucht, ist der eigene körper und eventuell eine matte/teppich/herumstehende möbel und natürlich MOTIVATION. ihr merkt schon, die letztgenannte zutat ist die crux. nun gehts um die übungen. hat man glück, wird einem ein workout-plan zusammengestellt (danke!!!). ansonsten gibt es in den weiten des internets unzählige websites (Athlete by choice) hier gibt es u.a. vorgefertigte zirkel) und youtube-channels (Amanda Russell ) zur inspiration. zu empfehlen ist auch das buch "fit ohne geräte" von mark lauren. ich mache klassische übungen, wie zum beispiel hampelmann, liegestütze, sit-ups, kniebeugen, beinheben,... diese jeweils für 45 sec und 30 sec pause dazwischen. insgesamt 3 durchgänge, jeden zweiten tag.

ich möchte auch an meiner flexibilität arbeiten, deshalb habe ich anfang märz mit ashtanga yoga angefangen. das wird an meiner uni zu einem sehr günstigen preis angeboten. ich war zwar erst einmal, aber ich habe zuvor schon sporadisch ein paar yogastunden besucht, und die art der dehnung und kräftigung des ganzen körpers gefällt mir sehr gut.


als drittes im bunde mache ich seit mitte/ende februar pole dance bei poledance vienna. eine wunderschöne sportart, mit der ich schon seit einem jahr liebäugle. die kombination aus tanz und akrobatik an einer vertikalen stange finde ich faszinierend. es ist alles andere als einfach, das eigene körpergewicht bei einem spin ohne bodenkontakt zu halten, es erfordert einiges an kraft. da ich erst in level 1 bin, kann ich noch nicht soo viel dazu sagen, außer dass es mir sehr viel spaß macht und viel anstrengender ist, als ich gedacht habe. bei den profis sehen die figuren so mühelos aus, da möchte ich auch hin! jetzt träume ich von einer eigenen pole... :)

hier ein video für alle, die sich nicht viel unter pole dance vorstellen können ;) leider lässt es sich nicht einbetten, also klick bitte hier: poledance video