21.8.13

der harajuku-moment

Der harajuku-moment. DIE selbsterkenntnis, die dir so richtig in den hintern tritt. Die dich anschreit: tu doch endlich was! Reiß dich verdammt noch mal zusammen! Du willst dich verändern – also tu es einfach! Fang nicht erst morgen an, sondern heute! Jetzt! Und halte durch, bis du da bist, wo du sein willst. Noch besser: erkenne täglich neu dein Potential und höre nicht auf, dich zu verbessern! Ohne disziplin wirst du deine ziele nicht erreichen. Du wirst scheitern und dich fragen, wieso. Ganz einfach: weil du zu bequem und meistens „eh halbwegs zufrieden“ mit dir bist. Sei nicht zufrieden! Beweg deinen faulen hintern und arbeite dich jeden tag ein stück näher an deine ziele heran. Du musst sie so sehr unbedingt erreichen wollen, dass es unglaublich wichtig wird, jeden tag weiterzukommen. Ja, das ist arbeit. Harte arbeit. Hat irgendjemand von spaß geredet? Die freude daran, etwas erreicht zu haben, kommt, wenn du schließlich angekommen bist. Die motivation steigt, wenn sichtbar wird, wie weit du schon bist, dass das ziel zum greifen nahe ist. Nur nicht aufhören! Nur nicht zu früh schon wieder zufrieden sein. du kannst vieles haben, was dir heute noch unerreichbar scheint, wenn du es stark genug willst und deine energie dafür aufwendest. Rede ich mir zumindest ein…
Da mein persönlicher harajuku-moment noch auf sich warten lässt (wie kommt der überhaupt? Wache ich in der früh auf und – BÄM! – da ist die erkenntnis? Muss ich ihn selber herbeiführen?), formuliere ich drei meiner langfristigen ziele aus:


Ich will:
-mich gesünder/besser ernähren (konkretisierung!)
-meinen körper verbessern/optimieren (konkretisierung!)
-meinen bachelor bis spätestens ende 2014 in der tasche haben (oha, sie kann doch kurz und bündig formulieren)


Konkretisierung besser ernähren:
Was esse ich momentan hauptsächlich? Zum Frühstück gebe ich 2 stück obst + 3 esslöffel feine haferflocken + 1 kleines glas milch in den mixer und trinke das ganze. Machmal auch einen kaffee dazu (auf empfehlung vom allgemeinmediziner, hört hört). Zu Mittag esse ich in der Arbeit und wähle das kleinere Übel (warum gibt man zu so vielen gerichten essiggurken? Wäh!). als nachtisch wird meist ein joghurt, müsliriegel, banane oder apfel angeboten. Zum abendessen gibt es in letzter zeit oft salat+feta mit balsamicoessig und olivenöl und dazu eine scheibe brot. Oder brot mit cottagecheese/topfen und karotten oder ähnlichem. Tägliches Flüssigkeitsziel: 2,5 L Wasser.

Was passt mir nicht?
-ich esse nach der arbeit, am wochenende oder zyklusbedingt zu viel von stark fett- und zuckerhaltigen lebensmitteln. Damit meine ich: nutella (ja, auch mal einfach so einen löffel voll -.-), schokolade, kuchen,... Mein problem ist: wenn es zuhause/erreichbar ist, wird es gegessen. Ich kann nicht nach einem oder zwei keksen aufhören und den rest ins regal stellen. Am ende des tages, oder nach maximal zwei tagen, ist die packung aufgefuttert. Bisherige lösung des problems: solche dinge gar nicht kaufen. Zusatzproblematik: sowas geschenkt bekommen. Lösung der zusatzproblematik: unerreichbar lagern (bei meinen eltern) und nur einen kleinen teil in die wohnung mitnehmen. Also quasi portionieren. Ganz verbieten will ich mir süßigkeiten nicht, dafür esse ich sie zu gerne. Ich glaube auch, dass das verlangen nach dingen, die auf einer „schwarzen liste“ stehen, nur größer und nicht auszuhalten wird. Außerdem halte ich nichts von strikter abstinez, sowas macht nur grantig. Allerdings ist zu viel des guten zu mir zu nehmen, schlecht. Das spüre ich spätestens dann, wenn mir buchstäblich schlecht wird. Die lust auf süßes kommt bei mir großteils kurz vor und während der regel, oder eben wie gesagt wenn es einfach vorhanden ist wahrscheinlich aus langeweile/ als übersprungshandlung.
Btw: kalorienzählen? Nein danke!

Konkretisierung körper:
Situation: ich wiege ca. 47 kg auf 1,53m. entspricht einem bmi von ca. 20 (was nicht viel aussagt). In der theorie mache ich jeden zweiten tag zirkeltraining und dehne an den ruhetagen abwechselnd spagat und rücken. In der praxis lasse ich manchmal stress/fauhlheitsbedingt etwas ausfallen- das will ich abstellen. Ich könnte mich dann jedesmal in den hintern beißen- oh warte, so flexibel bin ich nicht -.-
folgendes:
-ich will meine flabbigen oberarme (mein freund nennt sie liebevoll „specki“) in schön definierte muskeln verwandeln
-ich will mein bäuchlein loswerden
-ich will, dass mein hintern rund und durchtrainiert ist
-ich will meine handgelenke stärken, sodass sie nicht nach einem ausgiebigen pole training überbelastet sind und tagelang schmerzen.
-ich will den spagat beherrschen und den rücken so weit dehnen, dass ich mit meinen zehen den kopf berühren kann
-zusammenfassend bedeutet das: insgesamt körperfettanteil senken, muskelmasse erhöhen. Ob sich die zahl auf der waage ändert, spielt keine rolle. Es geht mir nicht darum, abzunehmen, sondern einen nach meinen vorstellungen schöneren körper zu haben und fit und gesund zu sein.

19.8.13

Porridge

Porridge.
Synonyme: Frühstück, Haferflockenbrei, Schleim, scheißguter Gatsch.
Basis: Haferflocken + Milch kochen
Zusätzlich: Obst und Gewürze in unendlichen Variationen.
Ergebnis: omnomnomnom! motherfuckin' yummyness!

Varianten:
Porridge mit Banane (zergatscht oder geschnitten) und Kakaopulver.
Porridge mit Apfel (gerieben oder geschnitzelt) und Zimt.
Porridge mit Marmelade (Erdbeer, untergerührt) und Zimt.
Porridge mit Schoki oder Nutella (so schmeckt Sünde!)
Porridge mit Trockenfrüchten oder Datteln und so Zeugs
Porridge mit Himbeeren und Schoki :)

Kalorien? Wahrscheinlich verschieden, keine Ahnung wie viele.

Und noch tausend andere...
Ich träum dann mal weiter von himmlischen Breivariationen...

12.7.13

MFG

MFG, mit freundlichen grüßen...
MFG, mitfahrgelegenheit...

man lernt die unbekannten reisebegleiter ganz nebenbei kennen, ganz anders als im anonymen zug. man kennt sich über drei ecken oder hat über facebook zusammengefunden. erstmal hallo, verstaut eure sachen, steigt ein, was machst du so in wien, was studierst du. manchmal ist der gesprächstoff nach 15 minuten erschöpft und man hört lieber musik und wechselt seltener ein paar worte. muss ja auch nicht sein, wir sind hier um von a nach b zu kommen und niemand braucht sich zum labern zu zwingen, wenn eigentlich die müdigkeit überwiegt und die eintönigkeit der autobahn zum schlafen einlädt. ein andermal hat man beim aussteigen noch nicht aus geredet und verabredet sich gerne zum nächsten trip. selbst wenn sich die mitfahrer und -rinnen als nicht unbedingt plauderkompatibel erweisen, ist man als autoloser mensch glücklich, die strecke günstig und angenehm zurücklegen zu können.
der zustand eines autos sagt viel über den besitzer aus: von peinlich sauber und fusselfrei bis verstaubt und bröselig mit diversen leeren plastikflaschen und papiersackerl am boden war schon alles dabei. klimatisiert bis zum (gefühlten) gefrierpunkt (sommer wie winter) bis saunamäßig aufgeheizt (ebenfalls jahreszeitunabhängig). beinfreiheit und sardinen-in-der-dose-gefühl. pick-up und winz-schüssel auf rädern. und erst die verschiedenen musikgeschmäcker! Von ö3 über metalcore bis hin zu gnadenloser elektronik"musik"...
fun fact: ich bin schon bei vielen verschiedenen mfgs eingestiegen, und die chaffeure waren bisher stark überwiegend männer. warum? keine ahnung! wird die strecke vermehrt von männern befahren? fahren diese ungern zug und bevorzugen daher die gemütliche atmosphäre des privatvehikels? oder ist es so, dass diejenigen frauen, die ebenfalls hier fahren, weniger gern über soziale netzwerke unbekannte mitreisende suchen? sollte mir jemand eine glaubhafte hypothese für diesen männerüberhang liefern, nur zu.

Ich schau jetzt mal wieder hinaus in die vorbeiziehende landschaft und lass meine gedanken nach schweden reisen...

21.5.13

klettern

und es geht doch wieder bergauf :)
gestern hatte ich die letzte poledance level 2 stunde - schade, dass der kurs schon wieder vorbei ist. ich hab so viel gelernt! obwohl ich einmal nur zuschauen konnte und nach der vorletzten stunde etwas deprimiert war, weil einiges nicht geklappt hat und ich ziemliche schmerzen in den handgelenken hatte, werd ich trotzdem dran bleiben! gestern wurde nochmal alles wiederholt und fast alles hat funktioniert :)
um meine handgelenke zu kräftigen, mache ich übungen mit dem gyroball.

ballerina (http://floatinginthedark.tumblr.com)
"nemesis-move": für die ballerina bin ich noch nicht flexibel genug, daran will ich unbedingt arbeiten!
generell werde ich jetzt regelmäßiger dehnen, meine weiteren ziele sind side split und middle split und mehr rückenflexibilität.
da ich mir jetzt eine pole zulege (bald :) ) werde ich, bevor ich einen neuen kurs mache, erstmal alle bisher gelernten tricks und spins üben und hoffentlich perfektionieren.
fazit: erstmal üben und dehnen; und dann habe ich vielleicht wieder geld für einen kurs "übrig"

heute gehts nach 2 wochen abstinenz wieder mit zirkeltraining los! die motivation nicht abreißen lassen :)


16.5.13

update, angestautes

bin momentan ein bisschen frustriert was sportlichkeit betrifft. seit 2 wochen kann ich nichts machen, weil ich krank bin. hab angina bekommen --> antibiotikum. sportliche betätigung fällt flach, und körperliche schonung ist angesagt. ich geb zu, hundertpro geschont hab ich mich nicht, war schon unterwegs und so. mitllerweile mache ich den zweiten poledance-level kurs. letzten montag war ich ganz brav nur zuschauen, weil es von meiner verfassung her absolut nicht möglich gewesen wäre, mitzumachen. die stunde verpassen wollte ich aber auf keinen fall, wenigstens sehen was gemacht wurde. also hab ich das antibiotikum brav fertig genommen und mir gings wieder gut. hab den folgenden montag im levelkurs wieder mitgemacht, aber es ist mir sehr anstrengend vorgekommen und ein paar tricks haben nicht gut geklappt. klar- mir fehlte die letzte stunde, der sport und ich war noch etwas angegriffen. am nächsten tag wache ich mit halsweh auf- na super. also gleich wieder ab zur ärztin, wenigstens kein rückfall, aber eine starke halsentzündung ists trotzdem. also wieder tabletten schlucken (kein antibiotikum diesmal, der verdauungstrakt dankt), und nicht anstrengen. diesmal werd ich versuchen mich wirklich zu schonen, hatte auch fieber. musste deswegen 2 prüfungen absagen :(
ich würd echt gern wieder zirkeln und pole trainieren, aber ich weiß, dass es mir momentan nicht gut tun würde. na toll, da hab ich endlich motivation gefunden und dann "darf" ich nicht. hmpf.