Der harajuku-moment. DIE
selbsterkenntnis, die dir so richtig in den hintern tritt. Die dich
anschreit: tu doch endlich was! Reiß dich verdammt noch mal
zusammen! Du willst dich verändern – also tu es einfach! Fang
nicht erst morgen an, sondern heute! Jetzt! Und halte durch, bis du
da bist, wo du sein willst. Noch besser: erkenne täglich neu dein
Potential und höre nicht auf, dich zu verbessern! Ohne disziplin
wirst du deine ziele nicht erreichen. Du wirst scheitern und dich
fragen, wieso. Ganz einfach: weil du zu bequem und meistens „eh
halbwegs zufrieden“ mit dir bist. Sei nicht zufrieden! Beweg deinen
faulen hintern und arbeite dich jeden tag ein stück näher an deine
ziele heran. Du musst sie so sehr unbedingt erreichen wollen, dass es
unglaublich wichtig wird, jeden tag weiterzukommen. Ja, das ist
arbeit. Harte arbeit. Hat irgendjemand von spaß geredet? Die freude
daran, etwas erreicht zu haben, kommt, wenn du schließlich
angekommen bist. Die motivation steigt, wenn sichtbar wird, wie weit
du schon bist, dass das ziel zum greifen nahe ist. Nur nicht
aufhören! Nur nicht zu früh schon wieder zufrieden sein. du kannst
vieles haben, was dir heute noch unerreichbar scheint, wenn du es
stark genug willst und deine energie dafür aufwendest. Rede ich mir
zumindest ein…
Da mein persönlicher harajuku-moment
noch auf sich warten lässt (wie kommt der überhaupt? Wache ich in
der früh auf und – BÄM! – da ist die erkenntnis? Muss ich ihn
selber herbeiführen?), formuliere ich drei meiner langfristigen
ziele aus:
Ich will:
-mich gesünder/besser ernähren
(konkretisierung!)
-meinen körper verbessern/optimieren
(konkretisierung!)
-meinen bachelor bis spätestens ende
2014 in der tasche haben (oha, sie kann doch kurz und bündig
formulieren)
Konkretisierung besser ernähren:
Was esse ich momentan hauptsächlich?
Zum Frühstück gebe ich 2 stück obst + 3 esslöffel feine
haferflocken + 1 kleines glas milch in den mixer und trinke das
ganze. Machmal auch einen kaffee dazu (auf empfehlung vom
allgemeinmediziner, hört hört). Zu Mittag esse ich in der Arbeit
und wähle das kleinere Übel (warum gibt man zu so vielen gerichten
essiggurken? Wäh!). als nachtisch wird meist ein joghurt,
müsliriegel, banane oder apfel angeboten. Zum abendessen gibt es in
letzter zeit oft salat+feta mit balsamicoessig und olivenöl und dazu
eine scheibe brot. Oder brot mit cottagecheese/topfen und karotten
oder ähnlichem. Tägliches Flüssigkeitsziel: 2,5 L Wasser.
Was passt mir nicht?
-ich esse nach der arbeit, am
wochenende oder zyklusbedingt zu viel von stark fett- und
zuckerhaltigen lebensmitteln. Damit meine ich: nutella (ja, auch mal
einfach so einen löffel voll -.-), schokolade, kuchen,... Mein
problem ist: wenn es zuhause/erreichbar ist, wird es gegessen. Ich
kann nicht nach einem oder zwei keksen aufhören und den rest ins
regal stellen. Am ende des tages, oder nach maximal zwei tagen, ist
die packung aufgefuttert. Bisherige lösung des problems: solche
dinge gar nicht kaufen. Zusatzproblematik: sowas geschenkt bekommen.
Lösung der zusatzproblematik: unerreichbar lagern (bei meinen
eltern) und nur einen kleinen teil in die wohnung mitnehmen. Also
quasi portionieren. Ganz verbieten will ich mir süßigkeiten nicht,
dafür esse ich sie zu gerne. Ich glaube auch, dass das verlangen
nach dingen, die auf einer „schwarzen liste“ stehen, nur größer
und nicht auszuhalten wird. Außerdem halte ich nichts von strikter
abstinez, sowas macht nur grantig. Allerdings ist zu viel des guten
zu mir zu nehmen, schlecht. Das spüre ich spätestens dann, wenn mir
buchstäblich schlecht wird. Die lust auf süßes kommt bei mir
großteils kurz vor und während der regel, oder eben wie gesagt wenn
es einfach vorhanden ist wahrscheinlich aus langeweile/ als
übersprungshandlung.
Btw: kalorienzählen? Nein danke!
Konkretisierung körper:
Situation: ich wiege ca. 47 kg auf
1,53m. entspricht einem bmi von ca. 20 (was nicht viel aussagt). In
der theorie mache ich jeden zweiten tag zirkeltraining und dehne an
den ruhetagen abwechselnd spagat und rücken. In der praxis lasse ich
manchmal stress/fauhlheitsbedingt etwas ausfallen- das will ich
abstellen. Ich könnte mich dann jedesmal in den hintern beißen- oh
warte, so flexibel bin ich nicht -.-
folgendes:
-ich will meine flabbigen oberarme
(mein freund nennt sie liebevoll „specki“) in schön definierte
muskeln verwandeln
-ich will mein bäuchlein loswerden
-ich will, dass mein hintern rund und
durchtrainiert ist
-ich will meine handgelenke stärken,
sodass sie nicht nach einem ausgiebigen pole training überbelastet
sind und tagelang schmerzen.
-ich will den spagat beherrschen und
den rücken so weit dehnen, dass ich mit meinen zehen den kopf
berühren kann
-zusammenfassend bedeutet das:
insgesamt körperfettanteil senken, muskelmasse erhöhen. Ob sich die
zahl auf der waage ändert, spielt keine rolle. Es geht mir nicht
darum, abzunehmen, sondern einen nach meinen vorstellungen schöneren
körper zu haben und fit und gesund zu sein.
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