15.10.12

night out

let's go geburtstagfeiern :)
anlässlich eine kleine fotostrecke (webcam). ach hätt ich doch eine bessere kamera...

 

 

soundtrack:

14.10.12

body-mod

seit längerer zeit möchte ich mich piercen lassen- ich glaube dass mir ein "normales" nostril im rechten nasenflügel am besten stehen würde. da stelle ich mir einen zarten silbernen ring oder kugel vor. was mir auch seeehr gut gefällt ist ein tragus- das dann im linken ohr. eine schwarze oder silberne kugel fände ich da am schönsten. in einem früheren blogeintrag findet ihr meine affinität zu nackenpiercings ;)
nur sollte ich mir schön langsam mal die eier dazu wachsen lassen, denn sonst bleibt es bei einer wunschvorstellung. ich habe zwar keine erfahrungen mit piercings, (außer ohrlöchern, die mir mit 2 oder 3 jahren geschossen wurden), glaube aber nicht, dass da mega-narben bleiben werden, wenns mir nicht mehr gefällt nehme ichs einfach raus. worauf ich weniger lust habe, ist der heilungsprozess, der ja doch mit etwas pflegeaufwand verbunden sein wird. aber da muss ich dann einfach durch :)

inspiration: galapril, vainglorysinner


kennt jemand ein gutes piercing-studio in wien? von rattlesnake hab ich gute sachen gehört, kann das jemand bestätigen?


was mir außerdem gerade echt gut gefallen würde, ist eine tätowierung seitlich links an den rippen zwischen achsel und flanke. ich stelle mir eine klassische schwalbe in dotwork vor. dotwork besteht aus tausenden einzelnen punkten, die dann das gesamtbild ergeben. so etwas habe ich zum beispiel auf mrsgoldie's blog gefunden - das rosenmandala finde ich wunderschön:

 

und hier beispiele für die schwalbe:


das alles existiert momentan noch in meinem kopf, mich würden euere meinungen dazu sehr interessieren! (was haltet ihr davon, habt ihr tattoo-/piercing-erfahrung, findet ihr es würde mir stehen,...)
noch mehr zum thema auf http://kentoquer.soup.io/


soundtrack:  

16.9.12

rant

muss noch 2 wochen praktikum durchhalten. habe das angebot bekommen, nach dem studium für ein halbes jahr dort zu arbeiten um dazu beizutragen, das unternehmen auf IFS-stand zu bringen (IFS=international food standard).
das würde bedeuten, dass ich bereit bin, nach dem bachelor ein halbes jahr in diesem kaff zu verbringen. nach dem aktuellen stand absolut keine option für mich. ich bin - nun wohne ich seit zwei jahren in wien - zur absoluten stadtmenschin geworden. zurück möchte ich nicht mehr. zwei monate im knapp dreitausend einwohner-ort und ich habe die nase gestrichen voll. fühle mich eingesperrt durch die extrem begrenzten möglichkeiten hier. dreißig km in die nächste kleinstadt, und die nur mit dem auto zu bewältigen, außer man  ist verzweifelt genug, beziehungsweise hat die zeit, unter der woche frühmorgens um sieben mit dem schulbus mitzufahren. sollte man sich gar in den kopf setzen, modische kleidung kaufen zu wollen, und man besitzt kein auto, dann sind eineinhalb stunden busfahrt nach angesagt, oder man bestellt gleich im internet.
fortgehmöglichkeiten gleich null, außer man möchte sich neben den leuten einreihen, die im ort hängengeblieben sind, und ihre traurige existenz (zum teil nicht nur) freitags und samstags in alkohol zu ertränken versuchen. einmal zu oft erlebt. nein danke. der ekel ist zu groß, mitleid verspüre ich keines mehr. da würde ich mich viel zu sehr fehl am platz fühlen. hätte ihnen nichts zu sagen.
womöglich stellt sich ein/e leser/in die frage: hat die denn keine freunde? klar. aber von dem freundeskreis, den ich hier hatte, habe ich mich getrennt. irgendwann ist mir klar geworden, dass sie mir nicht guttun, und ich ohne sie besser klarkomme.
wien - ich zähl die tage.

quelle: soup

29.8.12

mechanisch

dieses.spiel.
unmechanical.
ich steh auf solche spiele.



sie ist schuld daran. dass ich jetzt spielen muss.


over and out.

24.8.12

floisch

beschäftige mich in letzter zeit umstandsbedingt (praktikum) intensiver mit dem thema tiere essen. ich kann folgenden film empfehlen:

spiegel tv österreich dokumentation "unser schnitzel. zwischen analogfleisch und sprechendem ferkel"
es geht um schweinefleisch, wie der titel schon verrät. wie es an einem konventionellem massenschlachtbetrieb zugeht, wo täglich tausende schweine "verarbeitet" werden, bis zu einem bauern, der auf seinem hof sein eigens aufgezogenes schwein am grill brät. von zuchtmethoden zu analogfleisch aus soja.

hierauf bin ich auch gestoßen:
ein text auf einer tierrechts-website. es berichtet eine veterinärstudentin von ihrem praktikum auf einem großen konventionellen schlachthof. zwar sind die umstände, von denen sie schreibt, alles andere als in ordnung, ich denke dennoch, dass sich für ein so zart besaitetes mädel eine andere praktikumsstelle sicherlich besser geeignet hätte. ohne werten zu wollen, möchte ich warnen, sich nicht von der starken emotionalen färbung (die sich dramaturgisch gut für diese seite eignet) einlullen zu lassen.

es ist nun mal so, dass die nachfrage nach fleisch sehr groß ist. die statistiken erspare ich euch hier.
ich persönlich bin sehr froh, dass meine familie schon lange beschlossen hat, wenn fleisch gekauft wird, dann wollen wir auch wissen, woher es kommt. in dem sinne, dass man weiß, wie mit den tieren umgegangen wird (ethisch vertretbar), was gefüttert wird (bio) und wie die tötung vonstatten geht (für das tier so stressfrei als möglich).

ich bemühe mich, das thema als ganzes nüchtern zu betrachten und verzichte auf bilder, die das ganze auf einer unnötig emotionalen ebene beleuchten würden. je nach intention eines autors bekommt dadurch ein text die gewünschte färbung (wahlweise niedliche ferkel oder schlachtschussapparate etc.).
die meinungsbildung überlasse ich euch selber.